Bereits 1907 betrieben Bremer Wirte gemeinsam eine Braustätte im Stadtteil Walle – die spätere Union Brauerei. Doch als im Jahr 1968 viele lokale Brauereien von großen Braukonzernen aufgekauft und geschlossen wurden, bedeutete dies auch das vorläufige Ende der Union Brauerei. Es dauerte fast 50 Jahre bis sie von Architekt und Projektentwickler Lüder Kastens sowie von dem ehemaligen Geschäftsführer der Brauerei Beck, Markus Zeller, mit dem Namen Freie Brau Union Bremen wieder zum Leben erweckt wurde. Am 28. September 2015 bauten sie das neue 20-hl-Sudhaus aus Edelstahl genau dort in das historische Backsteingebäude ein, wo früher bereits das alte Sudhaus stand. Ihr Ziel war es, im ersten Jahr 2000 hl zu brauen. Aktuellen Schätzungen zufolge werden es aber wohl 3000 hl werden.
Von den sechs Bieren des Standardsortiments und den drei Saisonbieren schenkt die Union-Brauerei einen Teil im eigenen Gasthaus aus. Den anderen Teil füllen sie in drei verschiedene Flaschentypen ab. Für die Applizierung der Papier-Labels die mit großem Bremer Schriftzug das Lokalkolorit betonen, kommt eine Kaltleim-Etikettiermaschine zum Einsatz.
An zwei bis drei Tagen pro Woche werden verschiedenste Malze mit Wasser gekocht und mit besonderen Hopfensorten versetzt. Nach dem Abkühlen kommen dann mehrere Hefen für die Gärung hinzu. Nach sehr viel Zeit im Lagerkeller entstehen so sechs naturbelassene, unfiltrierte Biere: Kellerpils, Rotbier, Weißbier, Porter, ein hopfengestopftes Pale Ale und das leicht trübe, würzig-kräftige Hanseat 2.0. Hinzu kommen Saisonbiere, wie 1516, das Eiswett Bier und das Summer Ale.
Ihre Biere füllt die Brauerei in drei unterschiedliche Mehrwegflaschen ab: Exklusiv für die Gastronomie in 0,25-l-Mehrwegflaschen, dann in klassische 0,33-l-Flaschen und für den Genuss zum Teilen in 0,75-l-Flaschen. Die Bremer bieten ihre Biere in zwei unterschiedlichen Verkaufseinheiten an: In 10er-Kisten und 4er-Trägern. Mit ihnen bedient die junge Craftbrauerei die Nachfrage von Konsumenten nach kleineren Gebinden.
„Wir haben uns intensiv umgehört und waren bei mehreren Kollegen, um die passende Etikettiermaschine für unsere drei Papieretiketten auf Hals, Bauch und Rücken zu finden. Die Gernep-Maschine hat uns in dem von uns benötigten Leistungsbereich eindeutig am meisten überzeugt“, berichtet Carsten Eger, Brauingenieur der Union Brauerei Bremen.
Die Labetta 3/2/6 480 2A von Gernep ist eine universelle Kaltleim-Etikettiermaschine. Bei der Freien Brau Union verarbeitet sie Nassleimetiketten aus dem Magazin und kommt auf einen Leistungsbereich von 800 bis 3000 Flaschen/h. Die Etiketten können sowohl auf trockene, als auch auf feuchte Flaschen passgenau aufgebracht werden.




