Als heimliche Bierhauptstadt kann Kulmbach auf zahlreiche bekannte Biermarken verweisen. Doch längst führen die unternehmerischen Fäden der einzelnen Brauereien in einer großen Unternehmensgruppe zusammen. Durch Fusion der vier ortsansässigen Brauereien EKU, Reichel, Mönchshof und Sandler entstand die Kulmbacher Brauerei AG mit den Töchtern Markgrafen Getränkevertrieb GmbH, Sternquell-Brauerei GmbH, Bad Brambacher Mineralquellen und Braustolz GmbH.
Rund zwei Millionen Hektoliter Bier beträgt der Gesamtausstoß der Gruppe jährlich. 1,2 Millionen Hektoliter des Gerstensaftes werden allein am Kulmbacher Stand-ort in Einweg- und Mehrwegflaschen, Dosen mit einem Volumen von 0,5 und 5 l sowie in Fässer mit einem Fassungsvermögen von 10, 20, 30 und 50 l abgefüllt. Verschiedene Palettenarten – Brunnen-, Brauerei- und Europaletten – gestalten die Lagerlogistik besonders problematisch. Von den 44 Mitarbeitern und 30 Gabelstaplern ist deshalb Flexibilität gefordert. In zwei bis drei Schichten pro Tag werden unzählige Palettenbewegungen zwischen Abfüllanlagen, dem Blockregal und dem Kommissionierlager sowie der Verladung durchgeführt.
Seit Sommer letzten Jahres setzt die Kulmbacher Brauerei in ihrem Logistikzentrum Dieselstapler des Typs H30 sowie verschiedene Elektrostapler der E-Baureihe ein.
Die Dieselstapler H30 haben eine Tragkraft von 3 t. Ausschlaggebend für ihre Anschaffung waren ihre technischen Vorteile wie die bewährte hydrostatische Kraftübertragung, saubere Dieselmotoren mit selbsttätig ausbrennenden Partikelfiltern sowie die hervorragende Ergonomie.
Dass die H30-Dieselstapler in Sachen Bedienfreundlichkeit und Komfort nicht zu schlagen sind, liegt an ihrer Doppelpedalsteuerung: Zum Vorwärtsfahren tritt der Fahrer das rechte Pedal, zum Bremsen lässt er es einfach los. Rückwärts geht es genauso leicht, der Fahrer muss nur das linke Pedal betätigen. Es gibt damit keine Kupplungs-, Schalt- oder Bremsmanöver, wobei die Bewegungen des Staplers absolut stufenlos und ruckfrei ablaufen. Dank dieser bewährten Konstruktion entfallen zudem wartungsintensive Bauteile wie Schaltung, Kupplung, Differential und Bremsen. Abgebremst wird durch „Gaswegnehmen”. Das Fahrzeug bremst automatisch, sicher und absolut verschleißfrei. Ein weiteres Plus der Hydrostatik: Der Motor des Staplers läuft bei Geschwindigkeiten von 2 bis 10 km/h – der Großteil aller Arbeiten spielt sich in diesem Geschwindigkeitsbereich ab – nur unwesentlich über Leerlaufdrehzahl. Die Regelung der Fahrgeschwindigkeit erfolgt ausschließlich über die hydrostatische Verstellung. Mit Hilfe dieser Steuerung ergibt sich für den gesamten Geschwindigkeitsbereich ein äußerst niedriges Drehzahlniveau. Vorteile für den Anwender: geringer Kraftstoffverbrauch, niedrige Geräusch- und Abgasemissionen und eine minimale Beanspruchung des Motors.




