Rund 35 l Fruchtsäfte und -nektare trinkt jeder Deutsche im Jahr. Am beliebtesten ist Orangensaft. Die Produktlinie „Valensina Erntefrisch gepresst“ wird von der Valensina-Tochter FSP Frischsaft in Mönchengladbach hergestellt. Spezialisiert hat man sich im Werk Mönchengladbach auf gekühlte Direktsäfte, die in speziellen Kühlfruchtsafttanks ankommen und dort ohne jegliche Zusätze von Zucker, Aromen oder Konservierungsstoffen abgefüllt werden. Rund um die Uhr, fünf Tage die Woche, werden so 80 Mio. l Säfte im Jahr in unterschiedliche Gebindearten und -größen abgefüllt, wobei der Inhalt immer kälter ist als 5 °C. Diese Produkte, die bei 4 bis 8 °C wenige Tage bis Wochen haltbar sind, gelangen dann in den Lebensmitteleinzelhandel. Bis zu 400 000 l kühlfrischer Direktsaft werden jeden Tag in Mönchengladbach produziert.
Für Valensina in der 1-l-PET-Flasche setzt FSP eine spezielle PET-Flasche mit Embossing ein, bei der das Valensina-Logo erhaben geprägt ist. Dafür steht auf dem transparenten Etikett nicht die Marke, sondern der Inhalt. Daher entschloss man sich, ein spezielles Siegeletikett über dem Deckel einzuführen. Das Unternehmen füllt die drei Hauptsorten „Pink Grapefruit“, „Valencia Orange“ und „Moro Blutorange“ ab. Das Sortiment wird durch ein gekühltes Direktsaft-Saisonprodukt ergänzt, das immer passend ausgerichtet ist zu den Erntezeiten der Früchte. Als erstes wurde das Saisonprodukt „Orange Kiwi“ eingeführt. Von März bis Juni gibt es die Sorte „Orange Erdbeere“, im Juli kommt dann eine neue Sorte.
Die Abfülllinie bei FSP wurde 2008 installiert, der Ultra-Clean-Teil stammt von Serac. Von Anfang an setzte man auf PE-Etiketten auf den PET-Flaschen, die mit Heißleim appliziert werden. „Als wir uns entschlossen, zusätzlich ein Selbstklebesiegel über den Verschluss anzubringen, benötigten wir eine neue Etikettiermaschine. Denn wir wollten auch weg von den vorgeschnittenen Etiketten, waren diese doch zu wechselhaft in der Qualität. Da wir mit Gernep schon sehr lange gut zusammenarbeiten, haben wir uns erneut für eine Maschine dieses Herstellers entschieden, dieses Mal aber für eine Rollfed für Folienetiketten von der Rolle plus einem Selbstklebespender für das L-Siegel“, berichtet Ernst-Peter Froitzheim, Leiter Technik bei FSP Frischsaft.
Die bei FSP installierte Rollfed-Ausstattungsmaschine verfügt über eine spezielle Heißleimtechnologie für die Rundumetikettierung von Behältern unterschiedlichster Formen. Gemeinsam mit dem Preisvorteil der Folienetiketten von der Rolle, dem verringerten Leimverbrauch und minimierten Reinigungszeiten durch die berührungslose Anfangs- und Endbeleimung ist diese Maschine eine wirtschaftliche Antwort auf die steigenden Ausstattungsanforderungen. „Wir wechseln, wenn es geht, nur alle zwei Tage das Gebindeformat. Doch mindestens fünf Mal am Tag variieren wir die Etiketten. Die sehr übersichtlichen und leicht erreichbaren Bedienelemente ermöglichen ein problemloses Arbeiten, die Umrüstung dauert nur wenige Minuten und auch die Reinigungszeiten sind hier wirklich auf ein Minimum reduziert“, stellt zufrieden der stellvertretende Werksleiter Ludger Meckelnborg fest.




