Robuste Bauart, modularer Aufbau und leichte Anpassbarkeit an die sich ändernden Anwenderbedürfnisse – das sind wesentliche Eigenschaften der Turbo-Systems-Dosiermaschinen. Hervorzuheben ist ferner ihre asymmetrische Bauweise und die werkzeuglose Demontage und Montage der produktberührten Bauteile. Diese gewährleisten einen hygienischen Produktionsablauf.
Standardmäßig werden die Dosieranlagen pneumatisch betrieben. Das macht sie besonders für den Einsatz in Nassbereichen interessant. Besondere Dosieraufgaben werden mit elektronisch gesteuerten Dosiermaschinen gelöst. Servoantriebe, einfache Menüführung und frei programmierbare Steuerungen sorgen für Flexibilität und Anwenderfreundlichkeit. Die Turbo-Systems-Dosiermaschinen können fest in Produktionslinien eingebunden oder als Einzelmaschine betrieben werden. Aufgrund ihrer platzsparenden Konstruktion benötigen sie nur eine geringe Aufstellungsfläche. Die leise arbeitenden Maschinen sind CIP-fähig. Eine SPS steuert alle Maschinenfunktionen.
Der Produktvorlagetrichter und das Dosierorgan der Turbo-Systems-Maschinen können temperiert werden. Sie sind dann doppelwandig ausgeführt, als Kühl- bzw. Heizmedium dient Wasser, das im Kreislauf geführt wird.
Verschiedene Zusatzeinrichtungen gewährleisten eine störungsfreie Dosierung von Produkten mit besonderen Eigenschaften. Für Produkte, die zur Entmischung neigen gibt es ein spezielles Rühraggregat. Schwer fließende Produkte werden durch Stopfeinrichtungen in die Dosierkammer gepresst.
Die produktführende Dosierstrecke hat einen großen Querschnitt. Auf diese Weise kann man auch flüssige Produkte mit Feststoffen wie Heringssalat oder Fruchtjogurt zerstörungsfrei dosieren.
Optional steht für die Dosieranlage auch eine kontinuierlich arbeitende Misch- und Aufschlagmaschine zur Verfügung. Ihre Mischachse ist vertikal angeordnet, die Mischerstifte sind eng gestellt. Der Mischkopf erlaubt die Zugabe von Zutaten während des Mischprozesses. Eine automatische Rezeptregelung kontrolliert die Durchsatzmenge und Zugabe der Ingredienzen. Über Heiz- bzw. Kühlkreisläufe auf Wasserbasis kann die Temperatur im Mischkopf und Rotor eingestellt werden.
Beispielsweise werden die Turbo-Systems-Dosiermaschinen bei der Muffin-Produktion eingesetzt. Hier sind sie in eine vollautomatische Anlage eingebunden. Die fettdichten Papierförmchen werden aus einem Stapel gezogen und genau quer zur Transportrichtung auf das Transportblech oder auf einen Ofengurt gesetzt. Anschließend kommt die Turbo-Systems-Maschine zum Einsatz. Sie dosiert den Teig in die Förmchen. Auch Teige mit stückigen Zutaten lassen sich auf der Anlage problemlos verarbeiten. Die SPS-gesteuerte Anlage hat eine Leistung von 15 000 Muffins pro Stunde.




