Die moderne Getränkedose bietet nahezu unbegrenzte Gestaltungsoptionen. Allerdings ist es nicht einfach, sie zu bedrucken. Mit einem umfangreichen Grafik- und Designservice hilft Ball Getränkeproduzenten, deren visuelle Markenidentität auf Getränkedosen zu übertragen.
Bei der Gestaltung von Getränkedosen liegt die Herausforderung für Designer darin, dass sie gleichzeitig alle Möglichkeiten und Grenzen der Drucktechnologie berücksichtigen müssen. Neben technologischen Aspekten gilt es vor allem auch rechtliche Vorgaben zu beachten, etwa die Größe und Positionierung von Barcodes, Symbolen oder Nährwertangaben. Es gibt einen ganzen Katalog an Dos and Don´ts, die beim Bedrucken von Getränkedosen beachtet werden müssen.
Um sicherzustellen, dass die vorhandenen Möglichkeiten vollumfänglich nutzbar werden und jeder Getränkeproduzent die bestmögliche Verpackungslösung findet, bietet Ball Beverage Packaging Europe einen besonderen Inhouse-Service, der alle Stationen des Designprozesses umfasst: Gestaltung, Druckvorstufe und Druck. Angefangen von einem einfachen Logo bis hin zu einem kompletten Marken-Redesign arbeitet das erfahrene Team von Ball gemeinsam mit den Auftraggebern an einem optimalen Ergebnis. Die nachfolgenden drei Projekte geben Einblick in diesen Prozess und zeigen, wie Verpackungsvisionen Wirklichkeit werden.
Erscheinungsbild vereinheitlicht
Speziell größere Kunden stehen häufig vor der Aufgabe, ein bestehendes Layout von einer Verpackung auf eine andere zu übertragen. So wie im Fall von Pipi, der nach eigenen Angaben bekanntesten Orangenlimonade der Stadt Split, benannt nach dem rebellischen Mädchen aus Astrid Lindgrens Kinderbuch. Das Unternehmen aus Kroatien wollte sein breites Portfolio, bestehend aus 0,5-l-, 1-l- und 1,5-l-PET-Flaschen sowie einer 250-ml-Glasflasche, auf eine 330-ml-Getränkedose ausweiten. So lieferte der Getränkehersteller den Experten bei Ball Etiketten von PET-Flaschen sowie Sleeves für Glasflaschen als Vorlagen. Die Herausforderung bestand bei diesem Projekt insbesondere darin, das Design der Dose exakt dem Look der bestehenden Produktpalette anzupassen.
Sobald das Design final abgesegnet war, bereiteten es die Repro-Experten bei Ball mit viel Akribie und dem richtigen Sinn fürs Detail für den Druck vor. Insbesondere geht es in dieser Phase des Prozesses darum, mithilfe sogenannter air gaps zu verhindern, dass benachbarte Druckfarben ineinanderlaufen und sich vermischen. Dabei gilt es immer, innerhalb der drucktechnischen Machbarkeitsgrenzen zu bleiben, um am Ende ein qualitativ einwandfreies Druckergebnis zu erhalten. Im Fall von Pipi lag das Hauptaugenmerk darauf, das Design optimal nachzubilden und dabei das leuchtende Orange der abgebildeten Früchte zu betonen. Bei diesem Projekt ist Ball mit seiner CDI-Drucktechnologie ans Limit gegangen und hat auf sehr deckende Farben gesetzt, um den Plastiklook des Ursprungslabels so gut wie möglich zu imitieren. Unterstützt wurde dieser Effekt mit einem matten Decklack.




