Die Zahl der Aussteller ist gegenüber 1997 (1095) noch einmal um mehr als 10 Prozent angestiegen. Darüber hinaus wird wesentlich mehr in Standfläche und Präsentation investiert als 1997. Bemerkenswert ist diese Entwicklung vor allem deshalb, weil auch in der Getränkeindustrie der Konzentrationsprozess voranschreitet und damit der Wettbewerb zunehmend härter wird.
Bei der drinktec-interbrau 2001 werden an acht Messetagen die neuesten Technologien für die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken aller Art bis hin zum „liquid food“ präsentiert. Dabei werden ganze Anlagen, Systeme und Maschinen mit großem Aufwand komplett aufgebaut und in Funktion gezeigt, um deren Leistungsfähigkeit hautnah zu demons-trieren. Der Trend geht dabei immer mehr zur Präsentation von Systemlösungen für den kompletten Produktions- und Distributionsprozess.
Die Produktpalette umfasst das gesamte Repertoire der Getränketechnik. Die wichtigsten Bereiche sind:
• Maschinen und Anlagen für die Mälzerei sowie zur Bierherstellung und zur Herstellung alkoholischer und alkoholfreier Getränke
• Abfüll- und Verpackungsmaschinen sowie Etikettier-, Lager-, Kommissionier- und Transporttechnik
• Filtration und Trenntechnik, Messtechnik, Prozessautomation und Regeltechnik
• Automatisierungstechnik und neue Softwarelösungen für alle Betriebsabläufe
• Pack- und Packhilfsmittel
• Energie- und Wasserversorgung, Rohstoffe- und Rohstoffprodukte
• Hotel- und Gaststätteneinrichtungen.
Den meisten Platz, nämlich 77 000 Quadratmeter, nehmen die Abfüll- und Verpackungsmaschinen ein. Gerade in diesem Bereich dürften von der Messe neue Impulse ausgehen. Einweg oder Mehrweg, Dose oder Pappkarton, Glas oder PET? – das sind die Fragen, die die Branche bewegen und auf die die Maschinenhersteller schnell und flexibel reagieren müssen. Was für die Getränke gilt, nämlich dass Vielfalt und Geschmacksrichtungen rasant zunehmen, das gilt auch für die Verpackungen: Möglichst individuell und auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten müssen sie sein. Die Zulieferindustrie stellt das vor immer neue Herausforderungen.




