Hersteller von Lebensmitteln und Getränken können mit der intuitiven Benutzeroberfläche SIG Cruiser das Optimum aus ihren Abfüllanlagen herausholen. Durch automatisierte, vernetzte Anlagen und eine moderne Prozessvisualisierung werden Ausfallrisiken minimiert und komplexe Verfahren einfach überwacht.
Bei der Lebensmittelherstellung kommen technisch hochkomplexe Maschinen zum Einsatz, die täglich Nahrungsmittel in millionenfacher Ausführung sicher, praktisch und haltbar unter sterilen Bedingungen und unter höchsten Hygienestandards verpacken. Um diese Gemengelage für Produzenten zu verbessern, bietet der Schweizer System- und Lösungsanbieter SIG mit Cruiser seit Kurzem ein neues, intuitiv bedienbares HMI in seinen Füllmaschinen an. Das Unternehmen ist einer der führenden Hersteller moderner Lebensmittelverpackungen sowie hochtechnisierter Anlagen für die Abfüllung flüssiger Lebensmittel. Für die Visualisierung und Steuerung der Prozesse setzt SIG bereits seit 2007 die Softwareplattform Zenon von Copa-Data ein. Denn sie bietet zahlreiche Vorteile: Es ist unkompliziert, weitere Komponenten hinzuzufügen und individuelle grafische Gestaltungen für das HMI zu implementieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Konnektivität zu anderen Systemen, wodurch umfangreiche Prozessdaten schnell und effizient übertragen werden können.
Die Steuerung der SIG-Anlagen erfolgt über eine Codesys kompatible SPS, im Zusammenspiel mit vielen weiteren Komponenten, die meist über ein Bus-System angebunden sind. Dazu gehören zum Beispiel die Ultraschall-Schweißtechnik sowie immer mehr Servo-Motoren und intelligente Sensorik. Aufgrund der Menge der durch C# Add-Ins umgesetzten Abläufe nutzt SIG zur Steuerung und Visualisierung Zenon.
Usability verbessern
SIG hat mit seiner Füllmaschine SIG NEO eine Vorreiterrolle in der Lebensmittelindustrie eingenommen, indem es auf die Verbesserung der Effizienz, Produktivität und Nachhaltigkeit abzielt. Besonders die Bedienbarkeit der Anlage steht dabei im Fokus. „Aus intensiven Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir, dass die einfache und intuitive Bedienung der Anlage für unsere Kunden hohe Priorität hat“, erklärt Stefan Mergel, Senior Product Manager bei SIG. Besondere Bedeutung hat dies einerseits in Anbetracht des steigenden Fachkräftemangels, auf der anderen Seite aber auch aufgrund des hohen Aufwands, der mit Mitarbeiterschulungen zur Maschinenbedienung einhergeht. Die größte Herausforderung hierbei ist die Darstellung hochkomplexer Prozesse auf eine Weise, die eine fehlerfreie Bedienung nach kurzer Einarbeitungszeit ermöglicht. Gleichzeitig steigen aber auch die Erwartungen an die Flexibilität der Maschinen. Sie müssen nicht nur unterschiedliche Produkte und Rezepturen abdecken, sondern auch möglichst viele verschiedene Verpackungsgrößen und -designs, limitierte Editionen oder saisonale Specials. All das ist mit ein paar wenigen, einfachen und selbsterklärenden Klicks auf dem Display möglich.




