Für Dr. Rudolf Nickenig, Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbandes (DWV) als Veranstalter der Intervitis Interfructa und des 61. Deutschen Weinbaukongresses, spiegeln „die Zahlen der Messe den Strukturwandel in der Weinbaubranche wider“ – in den vergangenen 40 Jahren hat sich die Anzahl der Betriebe in Deutschland praktisch halbiert, obwohl die Gesamtrebfläche mit 100 000 ha konstant blieb. Nach einigen kleinen Weinernten in Europa in jüngster Zeit, die die Investitionsmöglichkeiten gebremst haben, werden jetzt kräftige Impulse aus dem neu aufgelegten EU-Förderprogramm erwartet. Die weitere Internationalisierung der Intervitis Interfructa sei deshalb eine logische Konsequenz. Für Florence Menard, Exportdirektorin des französischen Agrartechnik-Anbieters Pellenc, hat die Intervitis Interfructa 2013 „ihre Funktion als hoch karätige internationale Fachmesse und Zugangstor zu den Märkten Osteuropas vollauf bestätigt – wir sind sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen in Stuttgart“.
Mehr als 1000 Experten aus aller Welt nahmen an den einzelnen Tagungen des 61. Deutschen Weinbaukongresses teil und lauschten den Vorträgen von 120 Referenten aus 17 Ländern. Wie kaum eine andere Messeveranstaltung brachte die Intervitis Interfructa 2013 Prominenz aus Politik und der internationalen Weinbauszene nach Stuttgart: Zur Eröffnung mit dem Artvinum Innovation Award am Dienstagabend kamen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, die Präsidentin der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), Claudia Inés Quini aus Argentinien, und Jean Paul Bachy, Präsident der Versammlung der Europäischen Weinbauregionen AREV ins Internationale Congresscenter. EU-Energiekommissar Günther H. Oettinger trat als Key Note Speaker bei der Tagung zum Nachhaltigen Weinbau auf und Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble beim Brennertag zum Abschluss der Messe am Samstag.




