Als Hersteller von integrierten Verfahren zur Verpackungs- und Produktkennzeichnung bietet Markem ein breites Spektrum sowohl an Hardwareprodukten als auch an zugehörigen IT-Lösungen, die in der Praxis je nach individuellen Anforderungen kombiniert werden können. Für jede Stufe der Produktion hat der Kunde die Wahl zwischen Laserkennzeichnung, Direktbedruckung mit Farbe oder Folien oder Etikettierung. Eine Einbindung dieser Geräte in die bestehende IT-Architektur durch eine eigens entwickelte Standardsoftware oder individuelle IT-Lösungen schöpft dann das gesamte Potenzial dieser Hardware aus.
Ein Beispiel für solch eine integrierte Lösung ist die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen Markem und Nestle Nespresso. Der im schweizerischen Orbe angesiedelte Hersteller von portionierten Kaffeespezialitäten hat auf allen drei Stufen der Produktion Geräte von Markem installiert. An allen sechs Produktionslinien von Nestlé Nespresso sind SmartLase-Systeme für die Kodierung von Faltschachteln installiert. Der zweite Schritt, die Kodierung der Umkartons, erfolgt durch Kodierer der Serie 5000. Die Kennzeichnung der Paletten übernimmt dann schließlich der Etikettierer Cimpak. Die Vernetzung über den Zentralrechner erledigt die Software CimControl.
Nespresso hat hierzu Markem als alleinigen Kooperationspartner für die Kennzeichnung ausgewählt, weil nach Tests mit Geräten unterschiedlicher Hersteller feststand, dass dessen Systeme die zuvor festgesetzten Anforderungen am besten erfüllten: sehr gute Lesbarkeit des Aufdrucks, saubere, effiziente Arbeitsweise bei leichter Handhabung und ein guter Kundenservice.
So bringt der SmartLase von Markem nun nicht nur Beschriftungen in europäischen Sprachen auf die Nespresso-Kaffeeetuis auf, sondern kennzeichnet auch in Japanisch oder Arabisch. Dies setzt natürlich ein gestochen scharfes Schriftbild voraus, was für das Lasersystem allerdings keine Schwierigkeit darstellt. Und auch an die Belastbarkeit des SmartLase werden hohe Anforderungen gestellt: Im Durchschnitt erfolgt ein Aufdruck pro Sekunde, und das in einem Vierschichtbetrieb, der die Wochenenden einschließt.
Zum Weitertransport in die Verteilzentren von Nespresso werden die fertig beschrifteten Etuis in Umkartons gelagert. Diese müssen mit EAN-Code, Produktname sowie Verfallsdatum gekennzeichnet werden. Diese Aufgabe übernehmen 5000er-Kartonkodierer. Nespresso überzeugte die saubere Arbeitsweise der Geräte. So diffundiert das Druckbild nicht in das Verpackungsmaterial. Grund ist die Verwendung der lösemittelfreien Touch-Dry-Farbe. Der Druckkopf der Markem 5000 verfügt über 256 separat ansteuerbare Düsen, welche die thermoplastische Farbe berührungsfrei aufbringen. So entstehen kontrastreiche und konturenscharfe Aufdrucke.




