Responsibility lautete das Leitthema der Fachmesse und ihres umfangreichen Fachprogramms, das Antworten auf Fragen aus den Bereichen alternative Proteinquellen, Energie- und Wassermanagement, Digitalisierung sowie Künstlicher Intelligenz gab. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette wurden neue Technologien und Konzepte für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen vorgestellt.
„Bei der diesjährigen Anuga Foodtec wurde deutlich, dass echte Verantwortung weit über das Tagesgeschäft hinausgeht; sie ist die Triebkraft für nachhaltiges und langfristiges Wachstum. In jeder Diskussion, jeder Präsentation und jedem neuen Produkt sahen wir, wie entscheidend es ist, heute mutige Entscheidungen für unsere gemeinsame Zukunft zu treffen“, reflektiert Oliver Frese, Chief Operating Officer der Koelnmesse.
„Vernetzung von Wissenschaft und unternehmerischer Praxis sowie interdisziplinäres Networking sind vorbildlich gelungen. Das schafft Synergien, die für übergreifende Innovationen die Basis darstellen. Und sie brauchen wir verstärkt für ein tragfähiges Ernährungssystem der Zukunft, in dem die Anuga Foodtec als B2B-Innovations- und Networking-Plattform ein wesentlicher Bestandteil ist“, betont Prof. Dr. Katharina Riehn, Vorsitzende des DLG-Fachzentrums Lebensmittel und Vizepräsidentin der DLG.
Eröffnungsrede vom Club of Rome
Sandrine Dixson-Declève, Co-Präsidentin des Club of Rome, eröffnete die Anuga Foodtec mit einem eindrücklichen Vortrag, der die drängenden Bedürfnisse nachhaltiger Entwicklungen hervorhob. Ihre Keynote orientierte sich eng am Leitthema Responsibility und an der unverzichtbaren Bedeutung von umweltschonenden Produktionsverfahren. Mit ihrer Ansprache gab Dixson-Declève einen entscheidenden Impuls in Richtung nachhaltiger Transformation.
Engagement der Branche: Ein Umdenken spürbar
Auf der Anuga Foodtec präsentierten die Aussteller bereits, wie eine praktische Umsetzung der angesprochenen Ideale aussehen kann. So boten die ausgestellten Maschinen unter anderem Einblicke in innovative Strategien zur Minimierung von Lebensmittelverlusten und der Aufbereitung von Abwasser. Darüber hinaus stellten sie Verfahren wie das High Pressure Processing vor, das Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe länger frisch hält.
Ein weiterer Fokus lag auf der Reduktion von Kunststoffeinsatz sowie der Verwendung alternativer Verpackungsmaterialien. Zudem wurden Fortschritte für die Produktion von pflanzenbasierten Lebensmitteln präsentiert, die als zukunftsweisende Lösungen für nachhaltigere Ernährungsweisen dienen.
Zum ersten Mal wurde eine Anlage vorgestellt, die es ermöglicht, Cultivated Food in industriellem Maßstab zu produzieren. Die Präsentationen vor Ort veranschaulichten eindrucksvoll, wie sich die Unternehmen den Herausforderungen einer sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch nachhaltigen Zukunft stellen.




