Radenska Adriatic , gegründet im Jahr 1869, ist heute der größte Mineralwasserproduzent Sloweniens und ein wichtiger Teil der international agierenden Kofola-Gruppe. Neben Mineralwasser und Softdrinks der eigenen Marke übernimmt Radenska auch die Abfüllung von Pepsi-Produkten sowie weiterer kohlensäurehaltiger Erfrischungsgetränke (CSD). Diese Produkte werden sowohl in Slowenien als auch im gesamten Westbalkan entlang der Adriaküste, in Europa, den USA und sogar in Australien vertrieben.
Kennzeichnung mit Schwächen
In den Produktionshallen von Radenska sind sechs große Abfülllinien in Betrieb. Diese schaffen es, täglich bis zu eine Million Flaschen abzufüllen. Bei voller Kapazität laufen bis zu 155000 Flaschen pro Stunde vom Band. Das ist eine enorme Leistung, die aber nur erreicht werden kann, wenn die gesamte Technik reibungslos funktioniert. Genau hier lag für Radenska lange Zeit das Problem: Die eingesetzten CIJ-Drucker zur Aufbringung der vorgeschriebenen Produktkennzeichnungsdaten zeigten Schwächen, besonders nach Produktionsunterbrechungen. Die Düsen der bisherigen Drucksysteme verstopften nach längeren Pausen regelmäßig, was zu zeitraubenden Reinigungszyklen führte. Dies beeinträchtigte nicht nur die Druckqualität, sondern verlangsamte auch die gesamte Produktion und wirkte sich durch die Verzögerungen negativ auf die Gesamtproduktivität aus.
Dosen und Flaschen bedrucken
Radenska beschloss die bestehenden Drucksysteme zu ersetzen. Hier trat Vojko Arzenšek, Geschäftsführer von Adheziv und Spezialist für Kennzeichnungssysteme, auf den Plan. Er empfahl den Einsatz der Premiumdrucker von Leibinger. Radenska hatte jedoch anspruchsvolle Anforderungen: Die Drucksysteme mussten sowohl Dosen als auch Flaschen höchst zuverlässig bedrucken und eine maximale Druckerverfügbarkeit sicherstellen. Zudem ist auch die Umgebung in der Getränkeproduktion eine Herausforderung, da hier hohe Luftfeuchtigkeit und Nässe herrschen, die sich auch auf die zu bedruckenden Materialien auswirken. Gleichzeitig mussten die neuen Drucker den hohen Produktionsgeschwindigkeiten gerecht werden, und auch die Tinte musste spezielle Eigenschaften erfüllen. Gefordert wurde ein umfassendes „All-inclusive“-Paket, das nicht nur die Drucker selbst, sondern auch alle benötigten Verbrauchsmaterialien wie Tinte und Lösemittel sowie eine Funktionsgarantie über einen Zeitraum von fünf Jahren umfasste. Vojko Arzenšek entwickelte gemeinsam mit Leibinger ein maßgeschneidertes Paket, das mehrere JET2-Neo-CIJ-Drucker sowie alle benötigten Verbrauchsmaterialien und Leistungen beinhaltete und für das sich Radenska nach eingehender Prüfung schließlich entschied.




