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    Ob bauchig oder schlank
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    Getränkeindustrie

    Ob bauchig oder schlank

    Hygienisches Design, das per Knopfdruck automatisch auf andere Flaschensorten umstellbar ist, das fordern nicht nur große Brauereien, sondern auch andere
    Veröffentlicht
    03. November 2016
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Getränkeindustrie

    Leerflascheninspektionsanlagen wie die Linatronic 735 von Krones überprüfen gereinigte Mehrwegflaschen auf Verschmutzung und Beschädigung. Gefragt sind dabei Qualität und Flexibilität. Qualität bedeutet hier auch Sicherheit für den Verbraucher – schließlich soll Mehrweg keine Kompromisse bei der Sauberkeit und Unversehrtheit der Flaschen mit sich bringen. Zugleich ist höchste Flexibilität gefragt, denn es müssen unterschiedlichste Flaschenformate in derselben Inspektionsanlage überprüft werden.

    Der Anlagenbauer Krones baut Inspektionsanlagen, die diese Formate mit Geschwindigkeiten von bis zu 72 000 Flaschen pro Stunde sicher durch die Inspektionsstraße führen. Da Glas Toleranzen von bis zu 7 mm aufweist, werden die Flaschen beidseits über Riemen geführt. Wird nun das Flaschenformat umgerüstet – beispielsweise von einer bauchigen zu einer schlanken Flasche – so muss die Riemenposition mithilfe eines Positioniersystems verstellt werden. Um Verkantungen zu vermeiden, sind sogar zwei Systeme notwendig, die die Riemen an beiden Seiten möglichst synchron verändern. Krones setzt hier die PSE-Positioniersysteme von Halstrup-Walcher ein.

    Zugleich gilt es, die Position mehrerer Inspektionssysteme auf das neue Flaschenformat anzupassen. Bei den Linatronic-Anlagen werden mehrere dieser Systeme hintereinander angeordnet. Über optische Messverfahren, die auch eine Farberkennung einschließen, wird Rost detektiert. Zudem muss das Gewinde auf Beschädigungen untersucht werden – auch dies auf Basis einer optischen Sensorik. Ganz anders bei der Detektion von Restflüssigkeiten: Hier wird eine Hochfrequenzsensorik eingesetzt, die auch kleinste Restmengen an Laugen, Öl oder Wasser findet. Auch diese Positionsanpassungen realisiert Krones mit den Positioniersystemen PSE von Halstrup-Walcher.

    Thorsten Gut, Produktmanager bei Krones, nennt die Vorteile des Systems:

    • Bei durchgängig baugleichen Abmessungen ist eine große Vielfalt an Bussystemen verfügbar, von CAN-open über Profibus und Sercos bis hin zu Ethernet/IP.
    • Dank ihres absoluten Encoders sind auch bei Austausch oder Stromausfall Präzision und Sicherheit gewährleistet.
    • Varianten mit hygienischem Design und hohen IP-Schutzklassen sind verfügbar. Zudem verfügen sie über elektrische Antriebe, was den Einsatz von Druckluft erspart.
    • Das Positioniersystems PSE bietet ein Losbrechmoment, das deutlich oberhalb des Nennmoments liegt. So kann auch nach längeren Unterbrechungen problemlos gestartet und neu positioniert werden.

    Für Krones stellt eine manuelle Verstellung der Position keine Alternative mehr zur automatischen Formatverstellung mit PSE dar. Dazu Thorsten Gut: „Dadurch wird vermieden, dass der Maschinenbediener die Positionen individuell einstellt. Außerdem sinkt der Schulungsaufwand und der Anspruch an das Bedienpersonal, da zum neuen Format jeweils „per Knopfdruck“ statt mit geschultem Bedienereingriff umgerüstet wird.

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    Neben den technischen Vorteilen von PSE schätzt man bei Krones die Flexibilität des Herstellers Halstrup-Walcher. So war es innerhalb kurzer Zeit möglich, eine Sondervariante zu entwickeln und zu qualifizieren, die mit geringem Mehraufwand eine höhere Schutzart ermöglicht. Ein weiterer Pluspunkt, und zwar in Richtung der Anlagenverfügbarkeit, ist, dass PSE-Systeme Condition Monitoring bieten und sich permanent selbst überwachen. Somit kann eine Wartung frühzeitig durchgeführt und die Verfügbarkeit der Anlage verbessert werden.

    Halle 4, Stand 131

    www.prozesstechnik-online.deSuchwort: dei1116halstrupwalcher

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