Die Liebe zur Frucht ist seit mehr als 150 Jahren die Basis für den hohen Qualitätsstandard des Familienunternehmens Pfanner. Was 1856 mit einem Gasthaus und einer Brauerei im vorarlbergischen Lauterach begann, ist heute einer der größten Obstverarbeiter Europas. In den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und Verpackungen stellt Pfanner Fruchtsäfte und Eistee für den Lebensmittelhandel und die Gastronomie her. Weiters ist Pfanner ein leistungsstarker Hersteller von Fruchtsaft- und Beerenkonzentraten.
„Unsere Fruchtsäfte und Eistees werden von Millionen Konsumenten in mittlerweile 75 Länder der Welt geschätzt“, stellt Günter Feusthuber, Geschäftsführer der Hermann Pfanner Getränke GmbH, zu Recht stolz fest. Das schlägt sich auch in den Unternehmenszahlen nieder, denn 2012 konnte der Fruchtsaft- und Eisteehersteller mit 251 Mio. Euro den höchsten Umsatz der Firmengeschichte verzeichnen.
Neben der Zentrale in Lauterach befindet sich die größte Produktionsstätte in Enns (OÖ) sowie je eine weitere in Hamburg (Deutschland), Policoro (Italien) und in Bar (Ukraine). Im Jahr 1985 ursprünglich zur Obstverarbeitung und Konzentraterzeugung errichtet, wurde das Werk in Enns zum leistungsfähigsten Abfüllzentrum des Familienunternehmens ausgebaut. „Der Standort Enns wurde deshalb gewählt, da er sich im nahen Einzugsbereich der großen Obstgebiete in Nieder- und Oberösterreich befindet. So können wir ausschließlich regionales Obst verarbeiten und müssen keinen Obsttourismus betreiben“, erkärt Günter Feusthuber.
Das international tätige Unternehmen setzt aber nicht nur Maßstäbe bei Themen wie Regionalität, BIO oder Fairtrade sondern auch dann, wenn es um den Einsatz neuester und modernster Technologien geht. So auch in Enns, wo beispielsweise ein hochflexibles Palettierzentrum mit drei Robotern von Yaskawa betrieben wird.
Im Rahmen einer Produktionsoptimierung bei den Weichpackungen suchte man im Jahre 2007 bei Pfanner als Austausch einer bestehenden Lagenpalettieranlage in Säulenausführung nach einer neuen Lösung, die die Flexibilität beim Palettieren wesentlich erhöht und zugleich Platz spart. „Zielsetzung war es, mehrere Abfülllinien in ein gemeinsames Palettierzentrum zu leiten, um diese nicht nur sortenrein sondern auch vermischt palettieren zu können“, erinnert sich Feusthuber.
Das Kufsteiner Unternehmen Profipack war zum damaligen Zeitpunkt der einzige Anbieter, der eine Lösung mit dem Einsatz von Robotern vorschlug. „Die Roboterlösung hat uns sehr gereizt, da sie neben der Erfüllung unserer Anforderungen nach höherer Flexibilität und geringerem Platzbedarf auch wesentlich niedrigere laufende Kosten im Vergleich zu konventionellen Anlagen gewährleisten konnte“, so der Geschäftsführer weiter.




