An gutem Geschmack kommt kein Lebensmittel vorbei. Hersteller können aber auch mit einer gesundheitlich positiven Wirkung punkten, folgen sie Verbraucherumfragen: In einer weltweiten Umfrage waren zwei Drittel der Befragten der Meinung, mit dem Kauf und Verzehr gesunder Lebensmittel ihre zukünftige Gesundheit positiv beeinflussen zu können (Beneo-Umfrage zu Präbiotika, 2023, durchgeführt von One Inch Whale, 9000 Befragte in neun Ländern). Weitere internationale Forschungsergebnisse deuten hier einen Trend an: Die Zahl der Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihre Gesundheit proaktiv unterstützen wollen, ist von ehemals 26 % der Befragten im Jahr 2019 auf 42 % im Jahr 2021 angestiegen (FMCG Gurus, Active Nutrition survey, durchgeführt 2019 und 2021, 26 000 Befragte in 26 Ländern).
Prävention von Krankheiten
In Sachen Gesundheit und der Prävention von Krankheiten ist der Darm ein wichtiger Hebel. Dabei geht es nicht nur um eine gesunde Verdauung, sondern auch um zahlreiche Regulationsprozesse des Körpers. So spielt das Organ eine zentrale Rolle im menschlichen Immunsystem. Neueste Forschungsergebnisse belegt außerdem, dass sich eine gesunde Darmflora über die „Darm-Hirn-Achse“ auf den gesamten Körper und auf unseren Gemütszustand auswirkt. Solche Erkenntnisse lassen gesundheitsbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher aufhorchen – und auch die Lebensmittelindustrie, die beim Ballaststoffgehalt ihrer Produkte nachschärft. Die Menge von 30 g Ballaststoffen, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Erwachsenen am Tag empfiehlt, bleibt hierzulande häufig ein unerreichtes Ideal. Ballaststoffangereicherte Produkte können dabei helfen, diese Lücke zu schließen.
Regen die Verdauung an
Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsfasern, die im Dünndarm nicht oder nur unvollständig verarbeitet werden und erst im Dickdarm wirken, wo sie – je nach Ballaststoffart – für ein Aufquellen des Nahrungsbreis und somit für eine rege Verdauung sorgen oder die Darmflora ernähren. Sie führen außerdem zu einer gemäßigten Blutzuckerreaktion, stehen mit einem längeren Sättigungsgefühl in Zusammenhang und wirken cholesterinsenkend.
Einen besonderen Nutzen liefern präbiotische Vertreter der Ballaststoffe. Sie dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung, fördern deren Wachstum und Vermehrung und sorgen so für ein wünschenswertes „Kräfteverhältnis“ innerhalb der Darmflora. Gleichzeitig tragen sie zur Produktion kurzkettiger Fettsäuren bei, die unter anderem den Darmzellen als Energiequelle dienen.
Pflanzliche Präbiotika
Beispiele für präbiotische Ballaststoffe sind Inulin und Oligofruktose. Sie sind in mehrerer Hinsicht besonders: Zum einen sind sie die einzigen pflanzlichen Präbiotika, zum anderen gehören sie zu den wenigen, deren Wirkweise laut ISAPP (International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics) wissenschaftlich nachgewiesen ist. In besonders hoher Konzentration finden sie sich in der Zichorienwurzel. Daraus gewinnt auch Beneo Inulin und Oligofruktose. Diese eignen sich unter anderem für den Einsatz in Milchprodukten, Cerealien, Backwaren und Süßigkeiten. Die Ballaststoffe aus dem Portfolio von Beneo fügen sich durch ihren milden Geschmack in unterschiedliche sensorische Profile ein. Das ermöglicht eine individuelle Anreicherung des Endprodukts mit Ballaststoffen. Außerdem sind sie frei von Gentechnik und tragen keine E-Nummer, wodurch sie auch für Clean-Label-Rezepturen in Frage kommen. Sie sind auch als Bio-Varianten erhältlich.




