Die kleinen Einzelverpackungen sind schnell eingesteckt und gut zu portionieren. Neben diesem Trend hin zu Komfort und Zweckmäßigkeit gewinnt der Verpackungsstil zudem in den aufstrebenden Märkten an Bedeutung: Gerade in Ländern, in denen der Kauf einer ganzen Packung Tee, Kaffee oder eines Medikaments für einen großen Teil der Bevölkerung oft zu teuer ist, bieten diese Produkte, in Flachbeutel verpackt und einzeln zu erwerben, eine erschwinglichere Alternative für Güter des täglichen Bedarfs.
Für Hersteller, die sich diesen Trend zunutze machen wollen, gibt es ebenso Vorteile wie auch Herausforderungen. So können Produkte in attraktiven Kleinpackungen mit höherem Umsatz pro Einheit verkauft werden als in Großpackungen. Aber auch hohe Durchlaufzeiten sowie Anpassungs- und Leistungsfähigkeit ihrer Produktions- und Verpackungsanlagen sind für sie ein Thema. Damit stellt sich für Hersteller, die ihre Rentabilität durch maximale Auslastung ihrer Verpackungslinien steigern wollen, die entscheidende Frage: Wie kann man bereits heute den Weg dafür ebnen, um in naher oder ferner Zukunft auch die Produkte von morgen oder übermorgen effizient verpacken zu können? Mit der vertikalen Sigpack-RN-Flachbeutelplattform gibt Bosch Packaging Systems darauf eine Antwort.
Bestehend aus der Primärverpackung, einem Transport- und Gruppiermodul sowie der Möglichkeit einer Sekundärverpackung bieten die integrierten Lösungen höchste Ausbringung auf kleinstem Raum. Je nach Produkt gibt es verschiedene Arten von Dosierungsmöglichkeiten mit einer Leistung von bis zu 125 Takten pro Minute pro Bahn. Individuell regelbare Dosiertechnik garantiert eine konstant hohe und zuverlässige Gewichtsgenauigkeit bei höchstmöglicher Schonung des Produktes.
Durch ein Befüllen tief im Beutelinneren wird der Produktverlust minimiert und saubere Siegelflächen gewährleistet. Eine ausschwenkbare Dosiereinheit sorgt für optimale Zugänglichkeit und Reinigung der Maschine. Verlängerte Siegelzeiten für hermetische Verpackungen sowie tiefere Siegeltemperaturen, die die thermische Belastung für den Packstoff während des Verpackungsprozesses verringern, sind Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung. Durch diese Verfahren kann eine Vielzahl verschiedener, auch kostengünstigerer Varianten von Packstoffen eingesetzt werden. Das kontinuierliche Ar-beitsprinzip ist materialschonend und sorgt bei hoher Ausbringung für eine gleichbleibende Beutelqualität.
Ein breites Spektrum von Optionen ermöglicht die Anpassung an die Anforderungen und Richtlinien der Pharma- und der Lebensmittelindustrie. Kodierungen und deren Überwachung mittels Sensoren oder Kamerasystemen, das Beilegen von Produktinformationen und die Kartonendkontrolle sind im Bereich der Sekundärverpackung Beispiele für eine optimierte Prozesssicherheit.




