Metallsuchsysteme wie die Geräte der Serien Metron 07 CI und Meatline 07 von Mesutronic sind aus dem Qualitätsmanagementsystem von fleischverarbeitenden Betrieben wie der Großmetzgerei Wolf nicht mehr wegzudenken. Bis zu 600 t Rohware pro Woche verarbeitet das Unternehmen in der Schwandorfer Zentrale unter den wachsamen Augen von Metalldetektoren zu Roh- und Brühwürsten, Grill- und Fleischspezialitäten.
Das Metallsuchgerät Metron CI prüft Endprodukte auf einem Förderband mit hohem Durchsatz und höchster Präzision auf gängige Kontaminationen wie verirrte Metallclips oder Messerbrüche. Bei optimaler Einstellung des Gerätes sind Metallteile mit einer Größe von wenigen Millimetern erkennbar, auch wenn das Produkt bereits in Kunststofftrays oder Folien verpackt ist.
Mit über 1300 Mitarbeitern werden in den drei Wolf-Standorten Schwandorf, Schmölln und Nürnberg insgesamt etwa 65 000 t Fleisch- und Wurstwaren hergestellt. Neben dem Vertrieb der Hausmarke „Wolf“ beliefert das Unternehmen zahlreiche namhafte deutsche Handelskunden aus dem Discountbereich und dem Lebensmitteleinzelhandel.
„Grundlage unseres Handelns ist, immer die Produktsicherheit zu gewährleisten und stets unseren Qualitätsanspruch zu erfüllen“, erläutert Wolf-Geschäftsführer Bernhard Oeller. Um die stetig steigenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit zu erfüllen, werden im Hause Wolf mögliche Fremdkörpereintragsquellen in regelmäßigen Abständen identifiziert und bewertet. Oberstes Ziel der Firmengruppe ist es, das Risiko von Kontamination mit Fremdmaterialien auf ein Minimum zu drücken. Dabei helfen Metalldetektoren. Sie erhöhen die Sicherheit für die Verbraucher und die Hersteller gleichermaßen.
Um eine zuverlässige Arbeitsweise der Geräte sicherzustellen und Funktionsfehler auszuschließen, müssen Metalldetektoren einer regelmäßigen Wartung und Kontrolle unterzogen werden, um – in Übereinstimmung mit den Festlegungen des IFS – Fehlfunktionen und Störungen schnell und sicher zu erkennen. Zu jedem Zeitpunkt muss für ein Prüfsystem belegbar sein, dass der Detektor beim Einsatz mit den spezifischen Empfindlichkeitsstandards ordnungsgemäß funktioniert und die für das jeweilige Produkt festgelegten Prüfkörper zuverlässig erkennt und ausschleust. Dazu müssen alle zusätzlichen Warn- und Signalvorrichtungen in Funktion sein und die installierten Ausfallsicherungssysteme fehlerfrei funktionieren.
Julia Motzek, Leiterin des Qualitätswesens bei Wolf erläutert: „Um die Wirksamkeit des Metalldetektors zu prüfen, mussten wir bisher manuell eine unerwünschte Kontaminierung simulieren. Dazu wurde das Produkt mit metallischen Testkörpern präpariert und anschließend durch den Detektor geschickt.“ Dieses Procedere ist nun allerdings Vergangenheit.




