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    Fleischverarbeitung

    Automatisch zuverlässig

    Durch eine ständige Rationalisierung und Automatisierung aller Arbeitsabläufe steigert ein süddeutscher Schlacht- und Zerlegebetrieb seine Produktivität
    Veröffentlicht
    05. Mai 2004
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Fleischverarbeitung

    In dem süddeutschen Betrieb werden pro Tag annähernd 1000 Rinder und wöchentlich bis zu 5000 Schweine geschlachtet und zerlegt. Das entspricht täglich etwa 70 t Fleisch in verschiedenartigen Teilstücken mit unterschiedlichen Gewichten. Durch die Installation von Bizerba-Systemlösungen konnten Rationalisierungseffekte in vier Bereichen realisiert werden: Einlegen des EHI-Etiketts, Anbringen des Identifikationsetiketts auf Karton bzw. E2-Kiste, gewichtsabhängige Einzelpackungsauszeichnung und gewichtsabhängige Einheitenauszeichnung und Siegeletikettierung.

    Wenn Tiefziehpackungen mit dem EHI-Etikett versehen sind, erfolgt jetzt der Auszeichnungsprozess gewichtsgesteuert, wobei das Gewicht vom Kunden vorgegeben wird. Es werden dann automatisch nur Packungen etikettiert, die innerhalb des vordefinierten Gewichtsbereichs liegen. Fehlgewichtige Einzelpackungen werden ausgesondert und auf das Transportband zurückgelegt; das System spendet für diese Packungen auch keine Etiketten.

    Auf dem Etikett sind neben dem EAN-128-Code zur Rückverfolgbarkeit des Fleisches folgende Angaben aufgebracht: Firmenanschrift, Gattung, Artikelbezeichnung, Geburt/Mast/Schlachtung/Zerlegung, Artikelnummer, Logo, Verpackungsdatum, Gewicht und ldentnummer. Dass die Textangaben mehrsprachig wiedergegeben werden, ist für das internationale Geschäft des Unternehmens ein großer Vorteil und entsprach dem Wunsch der Kunden.

    Das Etikettiersystem von Bizerba gewährleistet die vom Schlachtbetrieb und seinen Kunden geforderte Sicherheit. Beispielsweise liest bei der Einzelauszeichnung der tiefziehverpackten Fleischteilstücke ein Funkscanner die Daten des zur Packung gehörenden EHI-Etiketts, die dann auf das Identifikationsetikett übertragen werden. Bei der Auszeichnung der Einheiten, also der Kartons bzw. E2-Kisten, setzt sich diese Systematik fort. Ein Scanner liest das Etikett zur Weitergabe der Daten. Sollte der Code einmal nicht gelesen werden können, so erscheint auf dem Display der Anzeige- und Bedieneinheit der Bizerba-Anlage eine Fehlermeldung. Die nicht identifizierte Einheit wird auch nicht ausgezeichnet.

    Jede über die Waage laufende Einheit wird für den Wägeprozess kurz gestoppt. Diese Start-Stopp-Wägung ermöglicht einen hohen Warendurchlauf. Direkt nach dem Verlassen der Waage wird der Karton bzw. die E2-Kiste automatisch auf die Etikettierstation weitergeleitet. Der Bizerba Stempeletikettierer GS-ES bringt dann seitlich das Gewichtsetikett auf. Das automatische Anbringen der Etiketten erfolgt sowohl bei der Einzelauszeichnung als auch bei der Einheitenauszeichnung direkt an den Bizerba Etikettendruckern.

    Halle 6.0, Stand A10

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