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    Clippen ist mehr als nur Wurst
    Bildquelle nicht angegeben
    Fleischverarbeitung

    Clippen ist mehr als nur Wurst

    Clippen ist heute weit mehr als Wurstproduktion – es hat sich zu einer vielseitigen Verpackungstechnologie entwickelt. Die Lösungen von Poly-clip System
    Veröffentlicht
    09. Juni 2026
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Fleischverarbeitung

    Im Zuge steigender Anforderungen an Effizienz und Wirtschaftlichkeit in der Lebensmittelproduktion gewinnen innovative Verpackungslösungen zunehmend an Bedeutung. Clipverpackungen von Poly-clip System ermöglichen einen deutlich reduzierten Materialeinsatz bei gleichzeitig hoher Produktsicherheit. Das direkte Befüllen und Verschließen von Därmen und Schlauchbeuteln in einem Schritt oder auch Netzen verkürzt Prozesszeiten, vereinfacht Produktionsabläufe und senkt sowohl das Verpackungsvolumen als auch den Materialverbrauch.

    Starke Basis im Fleischsegment

    In der klassischen Fleischverarbeitung bleibt das Clippen ein zentraler Bestandteil der Produktion. Die Clipmaschinen von Poly-clip System werden kontinuierlich weiterentwickelt und decken alle Leistungsstufen ab, bis hin zum automatischen Doppelclipper FCA 160 XL für großkalibrige Produkte und hohe Produktionsvolumina. Mit der von Poly-clip System entwickelten Vier-Clip-Lösung, die die Haltekraft deutlich erhöht, lässt sich die beliebte FCA-Serie beispielsweise auch für schwere, hängende Würste mit einem Gewicht von bis zu 16 kg einsetzen.

    Wachstum bei Convenience und Snacks

    Darüber hinaus steigt die Bedeutung von Clipverpackungen für weitere Segmente. Unter der Bezeichnung Clip-pak hat Poly-clip System ein Verpackungssystem entwickelt, das alle Anwendungen zusammenfasst, bei denen Produkte in schlauchförmige Verpackungen gefüllt und per Clip an beiden Enden verschlossen werden. Als Füllgut kommen alle flüssigen, pastösen und hochviskosen – also pumpfähigen – Produkte in Frage. Diese werden unmittelbar nach der Herstellung mithilfe eines Vakuumfüllers in den Darm oder Schlauchbeutel gepresst und verschlossen, beispielsweise mit dem Siegel-/Clipautomaten TSCA 120, der in einem vollautomatischen Prozess Siegeln und Clippen vereint. Sein mögliches Einsatzspektrum reicht von Fleischwaren über Käse, Suppen, Marinaden und Convenience-Produkte bis hin zu Tiernahrung und mehr. Bestückt mit einer Easy-open-Folie, eignet er sich unter anderem zur Herstellung von Snackprodukten.

    Kompostierbares Gesamtsystem für Obst und Gemüse

    Auch im Frischebereich eröffnen sich durch das Clippen neue Möglichkeiten. Netzverpackungen für Obst und Gemüse lassen sich mit dem Net-pak-System verpacken, das auf dem Somi-Netzclipper seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet. Die gemeinsam mit Damarc Agrobotic entwickelte Maschine verarbeitet Produkte von 250 bis 800 g, erreicht bis zu 25 geclippte Netzbeutel pro Minute und lässt sich problemlos in bestehende Linien integrieren. Mit Net-pak, dem abgestimmten Gesamtsystem aus industriell kompostierbaren Netzen und Labels und biologisch abbaubaren Clips, setzt Poly-clip System dabei neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Gegenüber folienbasierten Alternativen überzeugt Net-pak durch einen minimalen Materialeinsatz von nur 0,5 % und einen deutlich geringeren Energiebedarf.

    Anwendungen im Non-Food-Bereich

    Auch im Non-Food-Bereich haben sich Clipverpackungen inzwischen bewährt. Das Spektrum geeigneter Produkte reicht von chemischen und pharmazeutischen Anwendungen über Tiernahrung und Hygieneprodukte bis hin zu Kleb- und Dichtstoffen sowie technischen Pasten und umfasst nahezu alles, was flüssig bis hochviskos ist. Anwender profitieren von der dichten Verpackung, der präzisen Dosierung und der hohen Prozesssicherheit.

    „Die Vielfalt an Lösungen machen deutlich, wie flexibel sich die Cliptechnologie an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. Das Clippen hat sich weit über den ursprünglichen Einsatzbereich hinaus entwickelt und eröffnet unseren Anwendern ganz neue Möglichkeiten, zu denen unsere Experten gern umfassend beraten“, sagt Dr. Alexander Giehl, CEO bei Poly-clip System.

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