Der Metalldetektor HDS-Pipeline eignet sich speziell für pumpfähige Produkte wie Wurstbrät, wohingegen das Profile-Metallsuchsystem bei den bereits verpackten Waren zum Einsatz kommt. Diese doppelte Kontrolle bietet einige Vorteile:
Das erste Metallsuchsystem erkennt Verunreinigungen frühzeitig, bevor die Produkte verpackt sind und eine größere Produktmenge vernichtet werden müsste. Kleinste Metallkontaminationen wie dünne Drahtstücke, Messerspitzen oder Metallspäne könnten unter anderem durch Geräteabrieb in der Produktion, wie etwa von Rühr- oder Schneidemaschinen, in die Wurstwaren gelangt sein. Das nach der Verpackungslinie geschaltete Metallsuchgerät stellt sicher, dass nur einwandfrei verpackte Produkte in den Handel gelangen – denn nicht alle durchlaufen das erste System.
In der Würstchenlinie untersucht das HDS-Pipeline-System das Wurstbrät direkt nach dem Vakuumfüller auf Metallfreiheit. Der HDS-Pipeline-Metalldetektor mit Hochfrequenztechnik wurde speziell für den Einsatz in der Wurstproduktion entwickelt und lässt sich einfach in bestehende und neue Linien integrieren. Die patentierte ICF-Technologie (Internal Cancellation Field) von Mettler-Toledo erlaubt die platzsparende Positionierung der metallischen Rohrverbindungen und anderer Prozessanlagen auch in direkter Nähe zum Metallsuchgerät, ohne Beeinträchtigung der Leistung. Das Durchführungsrohr kann somit kürzer ausgeführt werden, was vor allem zur Vermeidung des sogenannten Verschmierens wichtig ist. Beim Verschmieren verteilt sich das im Brät enthaltene Fett mit zunehmender Länge des Produktstroms ungleichmäßig und wird zum Rand hin verdrängt.
Erkennt das HDS-Pipeline-System eine metallische Verunreinigung, sendet es ein Signal an den Vakuumfüller und die Produktion wird gestoppt. Außerdem erfolgt ein optisches Signal für das Bedienpersonal, das das verunreinigte Brät aus dem Produktionsprozess entfernt.
„Bei dem HDS-Pipeline-System hat uns neben der einfachen Einstellung und Bedienung auch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Vakuumfüller überzeugt“, erklärt Oliver Giersch, Geschäftsführer des Unternehmens. Der Fleischerbetrieb bietet ein breites Wurstsortiment an, das von Schlesischen Weißwürsten über geräucherte Käsekrainer bis hin zu Chili-Bratwürsten reicht. Diese Produktvielfalt erfordert täglich bis zu sieben Chargenwechsel. Dabei ist das HDS-Pipeline-System in der Lage, die gesamte Produktpalette mit nur einer Einstellung bei höchster Empfindlichkeit zu fahren. Das spart dem Unternehmen Zeit und Kosten bei jedem Wechsel, da das System die neue Charge unverzüglich und ohne Neueinstellung überprüfen kann.
Neben Würstchen stellt Giersch auch Fleischwaren wie Schnitzel her. Zur Kontrolle der bereits verpackten Fleisch- und Wurstspezialitäten setzt das Unternehmen eine Inline-Metallsuchlösung von Mettler-Toledo ein. Das Metallsuchgerät Profile überprüft sämtliche verpackten Produkte auf Metallfreiheit. Wie das HDS-Pipeline verfügt auch das Profile über eine hochempfindliche Hochfrequenztechnik und erkennt bereits kleinste Metallkontaminationen aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie Edelstahl. Detektiert das Profile eine metallische Verunreinigung, löst das System ein Warnsignal aus und stoppt gleichzeitig das Produktionsband. Ein Mitarbeiter muss daraufhin das verunreinigte Produkt manuell aus der Produktionslinie entfernen.




