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    Geflügelverarbeitungsbetrieb setzt auf schnelllaufende Industrietore
    Bildquelle nicht angegeben
    Fleischverarbeitung

    Geflügelverarbeitungsbetrieb setzt auf schnelllaufende Industrietore

    In seinem neuen 38 000 m3 großen Tiefkühlhochregallager hat der ungarische Geflügelproduzenten Hunent sechs schnelllaufende Industrietore vom Typ EFA-SST-TK-100 von Efaflex einbauen lassen.
    Veröffentlicht
    24. Juni 2019
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Fleischverarbeitung

    4500 t Fleischprodukte kann der ungarische Geflügelproduzent Hunent in seinem neuen 38 000 m3 großen Tiefkühlhochregallager bevorraten. Das entspricht 9 Mio. 500-g-Packungen. Die fertig abgepackten Fleischwaren werden vorwiegend nach Deutschland exportiert. Auf ihrem Weg aus dem Verarbeitungszentrum durchlaufen sie sechs Tiefkühltore vom Typ EFA-SST-TK-100 von Efaflex.

    Das schnelllaufende Industrietor EFA-SST-TK-100 ist hoch belastbar und eignet sich besonders für den Einsatz in Kühlhäusern mit häufigen Ein- oder Auslagerungsprozessen. Die dynamische Torblatt- und Spiralführung AFM (Active Framework Mechanism) sorgt dafür, dass das Torblatt im geschlossenen Zustand in Richtung Torzarge zu einer umlaufenden Profildichtung hin verschoben wird und somit Tiefkühlbereiche nahezu hermetisch abschließt.

    Ein Schleusensystem vor den Tiefkühltoren verringert den Kälteverlust im Hochregallager auf ein Minimum: Um die Vorzone des Hochregallagers so kühl wie möglich zu halten, wurde vor jedem Tor jeweils ein Schnelllauftor vom Typ EFA-SRT-L montiert.

    Das Unternehmen Hunent, Spezialist für Wassergeflügel, hat den neuen Verarbeitungsbetrieb in Mélykút mit einem Investitionsvolumen von 12,6 Mrd. Forint (40 Mio. Euro) neu errichtet und damit 350 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Neubauprojekt ist in enger Zusammenarbeit zwischen der SSI Schäfer Ungarn und Efaflex Hungaria entstanden. Vom Staat gab es dafür Fördermittel in Höhe von 4,4 Mrd. Forint. Der neue Betrieb entstand auf einem 8,8 ha großen Grundstück und hat eine bebaute Fläche von etwa 18 000 m2. Hinsichtlich seiner Kapazitäten und Technologien ist der Verarbeitungsbetrieb für Enten in Europa einzigartig: Die Anlage ist in der Lage, 50 000 Enten in einer zehnstündigen Schicht zu verarbeiten. In der ersten Bauphase sind erste Produktionsanlagen, eine Aufbereitungsanlage, eine Kühl- und Gefrieranlage sowie eine Kläranlage entstanden. Der zweite Bauabschnitt wird voraussichtlich Ende 2019 fertiggestellt.

    Positiv für die Energiebilanz

    Die Konstruktion des Tiefkühltores EFA-SST-TK-100 wirkt sich positiv auf die Energiebilanz von Unternehmen aus. Im Vergleich zu anderen Torkonstruktionen erfolgt die Torblattaufnahme in einer Spiralvorrichtung. Die Toranlage kann sowohl auf der Warmseite als auch auf der TK-Seite montiert werden. Sie ist mit Heizungen ausgestattet, die in den umlaufenden Dichtprofilen, den Lamellendichtungen und im Kontaktleistenprofil integriert sind, um die Berührungsflächen der Dichtungen zum Torblatt, zum Boden und zu den einzelnen Lamellen des Torblattes eisfrei zu halten. Mit einem U-Wert von 0,62 W/m²K bei der Abmessung 4000 x 4500 mm bietet Efaflex ein besonders dichtes und gut isoliertes TK-Niedrigenergietor an.

    Die hervorragende Isolation des EFA-SST-TK-100 mit EFA-AFM wird unter anderem durch die Verwendung von 100 mm starken, thermisch getrennten und isolierten EFA-Therm-Lamellen erreicht. Die Lamellen sind einzeln an den Scharnierbändern befestigt. Das sorgt für hohe Laufkultur, unerreichte Langlebigkeit und höchste Funktionalität. Darüber hinaus kann im Bedarfsfall jederzeit ein schneller und einfacher Lamellenwechsel vorgenommen werden.

    www.prozesstechnik-online.de

    Autorin: Ariane Müller

    Freie Journalistin

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