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    Fleischverarbeitung

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    Das Risiko einer Kontaminierung von Frischfleisch mit Mikroorganismen durch den Kontakt mit Förder- und Zerlegebändern ist latent vorhanden. Abhilfe
    Veröffentlicht
    05. Oktober 2011
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Fleischverarbeitung

    Die Süddeutsche Truthahn AG im bayerischen Ampfing ist technologisch führend in der Verarbeitung von Putenfleisch. „Heute zerlegt – morgen beim Kunden“, so lautet die Devise nach der die großen Handelsketten in Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie auch industrielle Weiterverarbeiter beliefert werden. Das vielfach zertifizierte Unternehmen betreibt eine konsequente Hygiene- und Qualitätssicherungspolitik, bei der die Entkeimung von Förderbändern, Kegeln und Transportkisten mittels UV-C-Strahlung eine entscheidende Rolle spielt. In Zusammenarbeit mit dem Salzburger Hygienespezialisten Sterilsystems hat der Geflügelverarbeiter insgesamt 15 Bandentkeimungssysteme der FB-Baureihe in den Produktionsprozess integriert. Sie töten bis zu 99,9 %, der Mikroorganismen ab. „Seit Inbetriebnahme der UV-C-Systeme Mitte 2010 haben wir mit Kreuzkontaminierungen keine Probleme mehr“, freut sich Georg Kirchmaier, der bei der Süddeutschen Truthahn als Leiter Qualitätsmanagement und als IFS-Beauftragter für Arbeitssicherheitsmanagement tätig ist. „Die Zerlegung und Portionierung der Tiere über Förderbänder und Kegel bis zum Transport des Fleisches in Kisten ist ein zusammenhängender Prozess. Deshalb wird dieser gesamte Prozess mittels UV-C-Entkeimung abgesichert.“

    Am Anfang stand eine intensive Testphase mit einem FB-Bandentkeimungssystem. Nachdem die Testphase sehr gute Ergebnisse zeigte, stand für Kirchmaier die Integration weiterer 14 Bandentkeimungssysteme fest.

    Der Gerätekorpus der UV-C-Entkeimungssysteme besteht aus rostfreiem Edelstahl. Die eigentlichen UV-C-Strahler sind wasserdicht im Gehäuse integriert und zusätzlich durch einen Splitterschutz abgesichert. Die Vorschaltelektronik findet ebenfalls wassergeschützt in einem Schaltkasten Platz. „Die Geräte passen sich in ihrer Dimensionierung und Leistungsfähigkeit der Bandgeschwindigkeit und -breite an“, erläutert Kirchmaier. „Sie sind unter den Bändern montiert und sorgen bei jeder Umdrehung für eine kontinuierliche Entkeimung.“

    Ein Punkt ist für Kirchmaier, der in seinem Unternehmen auch für das Arbeitssicherheitsmanagement verantwortlich ist, ganz wichtig: „Es tritt keine UV-C-Strahlung nach außen. Die Systeme sind für die Mitarbeiter also absolut ungefährlich.“ Die Bandentkeimungssysteme der FB-Baureihe sind für Bandbreiten von 200 bis 1225 mm erhältlich. Auf Wunsch sind auch Sonderabmessungen möglich. Herzstück der Entkeimungssysteme sind High-Efficiency-UV-C-Strahler (253,7 nm). Diese haben eine Standzeit von 12 000 bis 14 000 h. Ein Strahlerwechsel ist schnell und einfach erledigt, denn die Entkeimungssysteme, die auch über ein CE-Prüfzeichen verfügen, sind aufklappbar.

    prozesstechnik-online.de/dei1011451

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