Pflanzenbasierte Produkte liegen im Trend. Fleischalternativen aus Erbsen-, Weizen- oder Sojaprotein oder anderen pflanzlichen Rohstoffen müssen allerdings eine ähnliche Textur und einen ähnlichen Geschmack wie Fleisch besitzen. Mit den Maschinen und Vorsatzgeräten von Vemag lassen sich Produkte auf Pflanzenbasis herstellen, die diesen Anforderungen entsprechen.
Der Trend zu vegetarischen Produkten tauchte bisher meist in Wellen auf und ebbte anschließend wieder ab. Seit einiger Zeit ist allerdings erkennbar, dass sich „Veggie“ als Trend etabliert und zu einer konventionellen Ernährungsform entwickelt hat. Immer mehr Menschen essen immer weniger Fleisch. Sie ernähren sich flexitarisch, vegetarisch oder vegan. Nahrungsmittelhersteller haben sich bereits darauf eingestellt und produzieren entsprechende Lebensmittel. Die steigende Anzahl an Firmen-Start-ups für die Entwicklung und Herstellung pflanzenbasierter Produkte, aber auch die Fokussierung großer Fleischproduzenten auf dieses Ernährungssegment zeigen, wie sehr sich diese Nahrungsform etabliert hat.
Erbsen-, Soja- und Weizenprotein, aber auch Algen und viele weitere pflanzliche Rohstoffe dienen als Basis für moderne vegetarische und vegane Produkte. Orientierung finden diese pflanzenbasierten
Fleischalternativen aber nach wie vor im Fleischbereich: Sie sollen riechen, schmecken und aussehen wie Fleisch. Besonders wichtig ist jedoch, dass das Ersatzprodukt auch die gleiche Textur wie Fleisch besitzt, die Authentizität muss gegeben sein. Zumindest für Kunden, die Fleischalternativen verlangen, weil sie auf den Rohstoff Fleisch, aber nicht das Mundgefühl und den Geschmack verzichten wollen – das Paradebeispiel ist hier der Burger-Patty. Mit entsprechenden Zusätzen und Gewürzen sowie speziellen technischen und thermischen Verfahren, gelingt es den Herstellern, aus pflanzlichen Grundstoffen fleischähnliche Texturen und Geschmacksrichtungen zu entwickeln.
Der Kunde, der aus ethischen oder Nachhaltigkeitsgründen auf Fleisch verzichtet, sucht nicht unbedingt ein Fleisch-Substitut, greift aber im Supermarktregal beim Veggie-Würstchen oder einem Soja-Burgerpatty auch gerne zu. Hier gilt ebenfalls: Das Auge isst mit. Appetitlich präsentierte Produkte und eine ansprechende Optik durch perfekte Form und Größe beeinflussen die individuelle Kaufentscheidung.
Produktion unter besonderen Bedingungen
Die Herstellung von vegetarischen beziehungsweise veganen Produkten stellt Nahrungsmittelhersteller, die ebenfalls Fleisch verarbeiten, vor eine besondere Herausforderung: Hier ist eine penible Trennung der Produktionsprozesse in Bezug auf Räumlichkeiten und Maschinen gefordert. Industrielle Produktionsstätten stellen hier extra Räume und Maschinen bereit, Handwerksbetriebe produzieren an unterschiedlichen Tagen nach der Grundreinigung der Maschinen.




