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    Simon-Fleisch setzt auf UV-C-Technologie
    Bildquelle nicht angegeben
    Fleischverarbeitung

    Simon-Fleisch setzt auf UV-C-Technologie

    Die Simon-Fleisch GmbH setzt bei der Sterilisierung von Förderbändern und Messer auf moderne UV-C-Desinfektionssysteme von Hoenle.
    Veröffentlicht
    18. Februar 2026
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Fleischverarbeitung

    Als einer der größten Schlachtbetriebe Deutschlands steht die Simon-Fleisch GmbH tagtäglich vor der Aufgabe, höchste Hygienestandards mit einem verantwortungsvollen Ressourceneinsatz zu verbinden. Bis 2021 wurde die notwendige Hygiene über energieintensive Heißwassersterilisation, hohen Chemikalieneinsatz und zeitaufwändige Zwischenreinigungen sichergestellt. Mit der Einführung moderner UV-C-Desinfektionssysteme konnte das Wittlicher Unternehmen diese Herausforderungen ohne großen Energie- und Chemikalieneinsatz bewältigen.

    „Die Sicherstellung einer konstanten Hygiene im Produktionsprozess war für uns bislang ein enormer Aufwand. Viele Zwischenreinigungen im Arbeitsprozess, hoher Energieeinsatz und Chemie waren tägliche Realität“, berichtet Tim Reuland, Leitung QM der Simon-Fleisch. „Mit den UV-C-Anlagen von Hoenle Disinfection konnten wir diese Belastungen im gesamten Produktionsablauf deutlich reduzieren und gleichzeitig unsere Sicherheitsstandards erhöhen.“

    UV-C-Technologie unterstützt strenge Hygienestandards

    Die Produktionskapazität von rund 100 000 t Fleisch pro Jahr erfordert strengste Hygienekontrollen, die nicht nur gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sondern oft darüber hinausgehen. Denn die Geschäftsführung von Simon-Fleisch ist sich bewusst, dass Lebensmittelsicherheit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus das Fundament des Unternehmenserfolgs bildet. Dieses Credo zeigt sich darin, dass sie stets offen für neue Technologien sind, welche Herstellungs- und Produktqualität verbessern und mehr Sicherheit versprechen. Aber auch die wachsende Sensibilisierung der Verbraucher sowie strengere Vorgaben von Handel und Behörden haben dazu geführt, dass die Produktionsprozesse konsequent überprüft und kontinuierlich verbessert werden. Vor diesem Hintergrund suchte Simon-Fleisch nach Alternativen, die nicht nur zuverlässiger, sondern auch wirtschaftlicher und sicherer sein sollten. Die Wahl fiel schließlich auf die UV-C-Technologie von Hoenle, die einen permanenten Entkeimungsprozess ermöglicht – ganz ohne Chemie, Wasser oder Hitze. Bereits 2021 wurden im Zerlegungsbereich die ersten UV-C-Entkeimungssysteme für die Förderbandentkeimung eingeführt. 2023 wurde der Weg mit dem MD3S-UV-C-Messerentkeimer bei der Schlachtung fortgesetzt, um die internen Hygienerichtlinien, die weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen, noch konsequenter einzuhalten.

    Von Heißwasser und Chemie zur permanenten UV-C-Entkeimung

    Vor der Einführung der MD3S-UV-C-Messerentkeimer war die Sterilisation in der Fleischproduktion ein arbeits- und ressourcenintensiver Prozess. Förderbänder wurden nur zu festen Zeiten unter hohem Einsatz von Chemikalien gereinigt. Zwischenreinigungen während der Schicht waren unumgänglich, da sonst die mikrobiologische Belastung der Oberflächen ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit darstellte. Diese Produktionsunterbrechungen waren nicht nur zeitintensiv, sondern verursachten auch erhebliche Kosten und erforderten einen hohen Material- und Personeneinsatz. Bei den Messern, die im Schlachtprozess unverzichtbar sind, wurde bislang eine Heißwassersterilisation durchgeführt. Es handelte sich zwar um eine etablierte Vorgehensweise, brachte aber auch zahlreiche Nachteile mit sich. Der Energie- und Wasserverbrauch war enorm, die Messerreinigungsanlagen wartungsintensiv und die Sicherheit der Mitarbeitenden war durch Verbrühungsgefahr und austretenden Wasserdampf beeinträchtigt. Zudem konnte der entstehende Dampf in die Produktionsbereiche gelangen und dort ein zusätzliches Hygienerisiko darstellen.

    UV-C-Technologie schützt Mitarbeiter und spart Ressourcen

    Mit der Inbetriebnahme der ersten Förderbandentkeimer im Jahr 2021 gelang es Simon-Fleisch, die interne Hygienekette nachhaltig zu stabilisieren. „Für unsere Anwender ist entscheidend, dass die Sauberkeit und Prozesssicherheit nicht mehr von Unterbrechungen und manuellen Eingriffen abhängt. Unsere UV-C-Systeme machen einen stabilen, planbaren Produktionsablauf möglich – und das mit deutlich weniger Ressourcen“, erklärt Lars Zigann, Sales Manager der Hoenle Disinfection. Stillstände für Zwischenreinigungen entfallen komplett, wodurch die Produktionsabläufe effizienter und planbarer wurden. 2023 folgte die Installation der MD3S-Messerentkeimer, die in der Schlachtung zum Einsatz kommen. Sie ersetzen die bisherige Heißwassersterilisation vollständig. Die Vorteile sind vielfältig: Der Energie- und Wasserverbrauch konnte signifikant reduziert werden, die Wartungskosten sanken deutlich, und die Mitarbeiter profitieren von einem deutlich verbesserten Arbeitsschutz, indem es keinerlei Verbrühungsgefahr und Wasserdampf mehr gibt. Durch den integrierten Spülprozess entfällt der zusätzliche Arbeitsschritt des manuellen Abspülens, was Zeit einspart und die Effizienz steigert. Die positiven Effekte sind nicht nur im Bereich der Lebensmittelsicherheit sichtbar, sondern auch in den Betriebskosten. Einsparungen bei Chemikalien, Energie und Wasser tragen zur nachhaltigen, kosteneffektiven Unternehmensführung bei.

    Sichere Hygiene und reibungslose Produktion

    Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Simon-Fleisch und Hoenle Disinfection basiert nicht allein auf der Qualität der Produkte, sondern ebenso auf dem partnerschaftlichen Ansatz beider Unternehmen. Von Beginn an wurde großer Wert auf eine enge Abstimmung mit den Verantwortlichen in Wittlich gelegt. Durch mehrere Vor-Ort-Termine und eine umfassende Analyse der Gegebenheiten wurden maßgeschneiderte Lösungen für Simon-Fleisch entwickelt. „Die Beratung war transparent, kompetent und praxisnah, sodass die Entscheidung für die Anlagen auf einer fundierten Basis getroffen werden konnte. Auch im laufenden Betrieb hat uns das Team der Hoenle Disinfection Austria durch einen verlässlichen Service überzeugt“, so Reuland. Anfallende Wartungstermine werden zuverlässig eingehalten, und für die einzelnen Prozess- und Anlagenüberprüfungen stehen Referenzmessgeräte zur Verfügung. Die Form der After-Sales-Unterstützung stellt sicher, dass die Anlagen jederzeit optimal arbeiten, eventuelle Produktionsunterbrechungen nur sehr kurz ausfallen bzw. erst gar nicht stattfinden und vor allem die strengen Hygienevorgaben konsequent eingehalten werden.

    Die bisherige Zusammenarbeit beider Unternehmen erfährt in Kürze bereits eine Fortsetzung. Weitere Projekte an den verschiedenen Standorten sind in Planung, die Einführung von Systemen zur Umluft- und Verdampferdesinfektion soll die Hygienekette bei Simon-Fleisch künftig noch weiter ausbauen. Durch die neuen Anlagen kann dann eine noch umfassendere Abdeckung der Produktionsbereiche erzielt werden und dazu beitragen, die hohen Hygienestandards langfristig abzusichern. „Für uns bedeutet dies eine konsequente unternehmerische Weiterentwicklung der Hygienestrategie – für noch mehr Sicherheit, Ressourcenschonung und nachhaltiges Wirtschaften“, resümiert Reuland.

    Hoenle UV Disinfection Austria GmbH, Mauterndorf

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